"Es wird sich viel verändern, um nicht zu sagen alles" - was Corona uns über dezentrales Arbeiten lehrt

"Es wird sich viel verändern, um nicht zu sagen alles" - was Corona uns über dezentrales Arbeiten lehrt

Das Titelzitat von Hannes Ametsreiter, seines Zeichens Deutschland-Chef des Telekommunikationsanbieters Vodafone, steht stellvertrend für die aktuelle Entwicklung einer ganzen Branche: Die Nachfrage nach digitalen Angeboten ist in Zeiten der gesteigerten Häuslichkeit stark angewachsen. Die Deutschen streamen länger, surfen mehr und die Anzahl der Telefonieverbindungen stieg in den letzten Wochen um etwa 40% an. RTL verzeichnet eine durchschnittlich längere Fernsehnutzung seiner Kunden und auch diverse Zeitschriftenverlage, darunter auch die Herausgebergruppe des “Stern”, berichten von rapide steigenden (Online-)Abonnementzahlen.

Auch wenn die noch kaum absehbaren tatsächlichen wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise diese jüngsten Zuwachsmeldungen natürlich bereits jetzt bei weitem überschatten, so wird dieser Tage dennoch deutlich, wie bedeutsam es künftig sein kann, frühzeitig Maßnahmen für eine potentielle dezentrale Lebens- und Arbeitsweise zu ergreifen.
Das Homeoffice bleibt dabei nicht länger eine Randerscheinung, sondern spielt fortan eine neben dem klassischen Präsenzarbeitsplatz gleichberechtigte Rolle: “Bis heute hält sich bei Personal-Verantwortlichen die Einschätzung, es sei aus sozialen Gründen wichtig, dass sich Teams jeden Tag an einem festen Ort träfen. Ich vermute, hinter dieser Meinung steckt mangelnde Erfahrung.” Der Verfasser dieser Zeilen, Ulrich Reitz, sollte wissen, wovon er spricht, wenn er Teambuilding nicht länger nur mit physischer Präsenz gleichsetzt; lange Jahre war er unter anderem Chefredakteur des FOCUS, der WAZ sowie der Rheinischen Post.

Doch wie langfristig – denken wir an dieser Stelle mal optimistisch an die Zeit nach der Krise – wird dieser “größte Auftrieb für die Digitalisierung in Deutschland aller Zeiten” (Ametsreiter) letztlich nach der Normalisierung der Umstände anhalten? Werden Personal-Verantwortliche die kreativen und strukturellen Vorteile des dezentralen Arbeitens wirklich dauerhaft anerkennen und wird somit langfristig auch die Homeoffice-Akzeptanz zunehmen? Reitz formuliert hierzu jedenfalls einen positiven Ausblick in die Zukunft: “Und – Corona sei Dank, vielleicht wird es einfach normal, so [Anm. d. Verf.: digital] zu arbeiten. […] Schüler-Whatsapp-Gruppen sind längst schon Realität, E-Learning auf Kommunikationsplattformen kann es jetzt auch werden.”

Doch wenn dies geschehen soll, bedarf es dafür konkreter und innovativer digitaler Werkzeuge, mit denen Teams effizient und eng vernetzt an gemeinsamen Projekten sowie der individuellen Weiterbildung arbeiten können – Werkzeuge, die wir in Form von sozialen Mitarbeiter-Apps und digitalen Fortbildungs- sowie Tagesgeschäftslösungen bereits vor der aktuellen Krise zusammen mit unseren Kunden erarbeitet haben und gerne auch für Ihre Unternehmung entwickeln. Erfahren Sie mehr: digitalsolutions.businessheads.de/firmen/

Quellen:
www.focus.de/politik/deutschland/angespitzt-kolumne-von-ulrich-reitz
www.faz.net/aktuell/wirtschaft/corona-beschleunigt-die-digitalisierung
boerse.ard.de/aktien/vodafone-auftrieb-globalisierung