Wettbewerbsfähigkeit und Umweltschutz kein Gegensatz

Wettbewerbsfähigkeit und Umweltschutz kein Gegensatz

Für das BMWi (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie) stellt der Erhalt beziehungsweise die weitere Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandorts Deutschland und die planmäßige Verfolgung und Umsetzung der vereinbarten Klimaschutzziele lt. Pariser Abkommen kein Gegensatz dar. Vielmehr sieht das Ministerium große Potenziale gerade darin, den Industriesektor (u.a. die Metallerzeugung, den Automobilsektor sowie auch die Nahrungsmittelbranche) in Einklang mit dem Umweltschutz zu bringen und so fit für eine grünere Zukunft zu machen.

“Im Rahmen des Vorhabens „Energiewende in der Industrie: Potenziale, Kosten und Wechselwirkungen mit dem Energiesektor“ erarbeitet das Konsortium wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse für die Weiterentwicklung politischer Instrumente zur Ausgestaltung der Energiewende in der Industrie.”, so der Wortlaut hinsichtlich der geplanten Vorgehensweise des BMWi.

Ein Vorhaben, welches selbstredend bereits per se begrüßenswert ist, welches jedoch auch hinsichtlich seiner Verwaltungsstrukturen entsprechend zukunftsorientiert angegangen und gedacht werden muss. Dabei sollte unserer Meinung nach vor allem darauf geachtet werden, dass der Optimierungsprozess samt seiner bereits erzielten Resultate anschaulich und übersichtlich in digitaler Form aufbereitet wird und dadurch auch für den einzelnen Mitarbeiter stets einsichtig ist. Nur durch die Miteinbeziehung und die dadurch erzielte Verhaltensänderung der jeweiligen Unternehmensbelegschaft sowie einer transparenten Dateneinsicht kann jeder Einzelne aktiv zum Umweltschutz beitragen und somit letztlich die Erfüllung der gesteckten Klimaschutzziele überhaupt möglich machen.

Quelle: https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Artikel/Energie/energiewende-in-der-industrie.html