Big Data, Mobile Health & Co.: Krankenhäuser können enorm von Digitalisierung profitieren

Big Data, Mobile Health & Co.: Krankenhäuser können enorm von Digitalisierung profitieren

Dass ausgerechnet Unikliniken und Krankenhäuser der voranschreitenden Digitalisierung besonders deutlich hinterherhinken, würden viele wohl erst einmal nicht annehmen – ausgerechnet in einem Bereich, in dem es unweigerlich um höchste Qualität, Effizienz und Flexibilität geht (und nicht zuletzt eben um die Gesundheit und das Leben der Patienten), klaffen jedoch große digitale Lücken.
In einer Gap-Analyse des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre der FernUniversität in Hagen wurde nun erarbeitet, wo besonders großer Nachholbedarf besteht und auch, wie Lösungen beispielsweise aussehen könnten.

Demnach stecken vor allem in den Bereichen Big Data und Mobile Health massive Chancen für medizinische Einrichtungen: Dass Krankenakten heute in vielen Einrichtungen noch immer analog per Hauspost distribuiert werden, sei demnach schlicht nicht mehr zeitgemäß und verschlechtere die Behandlungsbedingungen durch fehlende Flexibilität und Ineffizienz. Auch die Bettenbelegung der einzelnen Häuser verläuft heute oftmals noch fast autark von anderen Kliniken – eine digitale Belegungs-App beispielsweise könnte hier dafür sorgen, dass Kliniken nicht in Engpässe geraten, während die nächstgelegene Klinik zeitgleich womöglich Leerstand aufweist. Die Befragten währen demnach “froh, wenn ihnen die digitalen Technologien zur Verfügung stünden, welche die Industrie 4.0 für sehr schnelle „Nachfrageanpassungen“ nutzt”.

Somit wird klar, dass das Krankenhaus-Umfeld vielerlei digitale Einsatzmöglichkeiten bietet: Nicht nur könnte eine hochverschlüsselte Mitarbeiter-App die Abstimmung untereinander und damit den gesamten betrieblichen Ablauf qualitativ verbessern, auch die digitale Aufbereitung von Dokumenten in Echtzeit wäre ein großer Schritt in die richtige Richtung, wie eben auch die intensivere Vernetzung mit anderen Einrichtungen – Lösungen, die unsere BusinessHeads schon länger verfolgen, entwickeln und gemeinsam mit ihren Kunden zielgerichtet umsetzen.

Quelle: https://nachrichten.idw-online.de/digitale-defizite-in-krankenhaus-organisationen/